Brunnen in der Stadt Český Krumlov
Innenstadt
Gleich wie in anderen mittelalterlichen Städten entstanden die
Brunnen in Český Krumlov gleichzeitig mit den Häusern seit dem 13.
Jahrhundert, am häufigsten im wirtschaftlichen Teil der gotischen
Parzelle. Das führte oft zu deren Verschmutzung. Der verschmutzte
Brunnen diente dann als Abfallbehälter und wurde oft allmählich
zugeschüttet. Einige Brunnen gingen so bereits im 14. Jahrhundert
unter. Seit dieser Zeit begann die Verschmutzung des Wassers in den
Brunnen durch Isolation vorgebeugt zu werden, die Brunnen wurden
auch gereinigt.
Die Art und Weise des Baus von Brunnengebäuden änderte sich im Laufe der Jahrhunderte nicht. Es wurden Lehm und Stein oder Holz benutzt. Das Alter lässt sich zuverlässig nur bei den hölzernen Brunnen bestimmen, bei anderen kann es in einigen Fällen wenigstens ungefähr nach archäologischen Funden datiert werden.
Die Brunnen waren eine wichtige, neben dem Fluss die einzige Wasserquelle für die mittelalterlichen Bewohner. An ihrer Bedeutung verloren sie erst mit der Einführung der öffentlichen Wasserleitungen. Diese waren anfangs aus Holz und das Wasser wurde in steinerne Tröge und Brunnen zusammengeleitet. Český Krumlov konnte mit einer solchen Wasserleitung bereits in der Renaissancezeit prahlen. ( Geschichte der Wasserleitung in der Stadt Český Krumlov).
In der Innenstadt in Český Krumlov blieben bis zum Jahre 1999 neun nicht zugeschütteten Brunnen erhalten. Die meisten von ihnen haben keine eigene Quelle, dass Wasser zieht sich in sie nur zusammen. Einige Brunnen sind zugeschüttet, über weitere können wir nur Vermutungen anstellen. Viele von ihnen wurden erst bei den Umbauten der Häuser in den 90er Jahren gefunden. Wir können voraussetzen, dass es ursprünglich mehrere Brunnen gab. Ein umfassender Bericht blieb jedoch nicht einmal im Archiv erhalten und bauhistorische Untersuchungen der Häuser erwähnen die Brunnen auch fast nicht.
Die gefundenen Krumauer Brunnen in der Innenstadt sind überwiegend ringförmig, aus Stein oder in den Felsen ausgehaut, manchmal mit einer Ziegelkrone oder späteren steinernen Aufmauerung. In den meisten von ihnen ist sauberes Wasser, ohne Geruch, seine Verschmutzung vermerkten die Besitzer oder Mieter der Häuser nicht einmal in der Vergangenheit. Die Laboranalyse des Wassers wurde nur bei einem einzigen Brunnen durchgeführt. Nach den Worten des Herrn Hlaváček - Mitarbeiters des Referates für die Umwelt des Bezirksamts in Český Krumlov - sollte es zur Verschmutzung des Wassers in den im Felsen ausgehauten Brunnen nicht einmal in den Zeiten kommen, als Jihočeské papírny (Südböhmische Papierwerke) Větřní ihre Abwässer noch in den Fluss abließen. Anders könnte es schon bei den Brunnen sein, die in den Flussanschwemmungen gebaut wurden.
Das Wasser aus den meisten Brunnen wird nicht genutzt, einige Mieter der Häuser wissen sogar nicht einmal von diesen Brunnen. Zwei Brunnen ergänzen das Interieur des Objektes als Dekoration, einer dient gelegentlich als Fischbehälter. Einige Brunnen werden wenigstens gelegentlich genutzt. Nur das Wasser eines einzigen Brunnens wird als Trinkwasser genutzt. Die Brunnen in der Innenstadt in Český Krumlov werden wahrscheinlich nicht einmal in Zukunft mehr genutzt werden. Ein eigener Brunnen lässt sich an die geläufige Wasserleitung nicht anschließen - die eventuelle Verschmutzung oder sogar Vergiftung des Wassers im Brunnen könnte die ganze Stadt treffen. Das Aushauen neuer Verteilungen in historischen Objekten bringt am ehesten die meisten Interessenten für die Nutzung der Brunnen wegen Nutzwasser ab. (Falls Sie es als Trinkwasser nutzen möchten, werden Sie wahrscheinlich nicht imstande sein, in der städtischen Bebauung den Schutz der Wasserquelle zu sichern). Die Brunnen, auf die sich unsere Ahnen immer als auf Trinkwasserspeicher verließen, bleiben so vielleicht ungenutzt.
Übersicht der Brunnen in den einzelnen Objekten der Innenstadt Český Krumlov:
Náměstí Svornosti Nr. 2
Im Juni 1997 begann die Firma Dunka im Rahmen der Bauvorbereitungen
Räumungsarbeiten im Keller des Hauses durchzuführen. Unter dem
Niveau des zweiten Stockwerkes der Keller wurden dabei unbekannte
Räume sowie eine kleine, in den Felsen ausgehaute Stube entdeckt,
die scheint ein ehemaliger Brunnen zu sein. Sie ist mit Bauschutt
zugeschüttet, es wurden hier Balken und keramische Scherben
gefunden.
Im gleichen Niveau des linken Traktes ist auch ein enger Gang. Nach
zehn Metern ist der Gang verschüttet, er richtet sich zum Haus
Náměstí Svornosti Nr. 3.
Náměstí Svornosti Nr. 3
Der Hausbesitzer vermutet, dass sich ein Brunnen in der Ecke des
Kellers befinden konnte, die markant feuchter ist, als die übrigen
Kellerräume. Der Boden des Kellers ist aus Beton, es sind hier
keine Reste eines Brunnens ersichtlich.
Náměstí Svornosti Nr. 9, Haus Zum blauen
Pferd
Im Keller des Hauses befindet sich ein etwa 8 Meter tiefer
steinerner Brunnen, das Wasser reicht in die Höhe von 3 Meter, es
ist sauber. Der Brunnen wurde etwa vor fünfzehn Jahren bei der
Rekonstruktion des Hauses mit Platten verdeckt, der Keller wurde
als Küche des Feinkostbetriebes hergerichtet.
Horní Nr. 145
Im Keller des Hauses war eine Quelle mit einem in den Felsen
ausgehauten Behälter, im Jahre 1973 wurde hier jedoch alles
verbetoniert.
Horní Nr. 155
Im Hof des Objektes war rechts von der Treppe ein steinerner,
wahrscheinlich sehr tiefer Brunnen, noch im Jahre 1976 war er nur
mit einer Betonplatte zugedeckt. Heute ist der ganze Hof
gepflastert, über den Brunnen weiß keiner von den heutigen Mietern
etwas.
Horní Nr. 156
Im hinteren Teil des Kellers, der von der Straße zugänglich ist,
befindet sich eine Nische, zu der mehrere Treppen führen. Ihr Boden
ist in die Höhe von zehn Zentimetern mit verdorbenem Wasser
überschwemmt.
Šatlavská Nr. 142
Der steinerne Brunnen im Keller des Hauses ist 5 Meter tief, sein
Durchmesser ist 1,5 Meter. Das Wasser darin ist sauber, die
Besitzerin nutzte es auch als Trinkwasser, auch wenn keine Analyse
durchgeführt wurde. An die Wasserleitung ist der Brunnen nicht
angeschlossen. Nach der völligen Erschöpfung des Wassers füllt sich
der Brunnen wieder innerhalb von zwölf Stunden voll. Er wird
wahrscheinlich von einer Quelle gespeist, der Brunnen hat auch
einen Abfluss, der in der Vergangenheit in einen steinernen Trog in
der Masná-Gasse (Fleischergasse) mündete.
Radniční Nr. 27
Es ist nicht klar, ob sich im Keller des Hauses ein Brunnen oder
eher ein Rinne befindet. Der Bau ist nicht ringförmig, sein
Durchmesser ist markant kleiner als bei anderen Brunnen und
Behältern (etwa 50 cm), er ist feucht, in der Tiefe von etwa zwei
Metern geht er vielleicht weiter.
Masná Nr. 128
Im Keller dieses Hauses befindet sich ein Brunnen mit dem
Durchmesser von ungefähr einem Meter mit einem Ziegelrand, der das
Niveau des Bodens nicht überreicht. Quer über dem Brunnen ist eine
ringförmige verdeckte Öffnung. Bei der Rekonstruktion des Hauses im
Frühling 1999 wurde der Brunnen mit Platten verdeckt.
Dlouhá Nr. 30
Einen sieben Meter tiefen steinernen Brunnen finden wir auf dem Hof
der heutigen R.galerie.
Der Brunnen ist ringförmig, ergänzt mit einer heute nicht mehr
funktionsfähigen Pumpe mit einer steinerne Umrahmung vielleicht aus
dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Das Wasser reicht in die Höhe von
fünf Metern. Vom Brunnen aus führt zur Gasse durch den Hof sowie
Maßhaus des Hauses ein steinerner Trog - wahrscheinlich aus der
ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Dlouhá Nr. 94
Nach dem ehemaligen Besitzer sollte im Haus ein zugeschütteter
Brunnen sein. Der heutige Besitzer weiß von seiner Existenz nichts.
Eine Erwähnung von ihm können wir jedoch in der bauhistorischen
Untersuchung des Hauses Nr. 95, S. 4 finden: Im Jahre 1643
verkaufte die Gemeinde die Brauerei Nr. 94 an Jindřich
Schwingshartl mit einem für beide Objekte gemeinsamen Brunnen mit
der Bedingung, dass eine Hälfte von ihm, einschließlich der Nutzung
der Pumpe, zum alten Malzhaus gehören wird.
Dlouhá Nr. 96
Der steinerne Brunnen im Keller des Hauses ist zugeschüttet, mit
einem Deckel mit dem Ausmaß von ca. 60 x 60 cm verdeckt. Die
Besitzer des Hauses vermuten, dass der Brunnen nicht zu alt ist.
Den Keller mit dem Brunnen nutzt heute das Restaurant Belarie als
Lager.
Panská Nr. 20
Der verschüttete Brunnen befindet sich im Keller unter dem Hof,
sein Rand überhöht das Niveau des Bodens um etwa 40 Zentimeter. Der
Keller ist mit Regenwasser überschwemmt. Direkt über dem Brunnen
ist ein Schacht mit quadratischem Grundriss, seine Mündung deckt
eine steinerne Platte mit dem Ausmaß von 2 x 1 Metern. Der
Hausbesitzer beabsichtigt in Zukunft die Erneuerung des
Brunnens.
Dlouhá Nr. 32
Ein weiterer von den zugweschütteten Brunnen wurde im Jahre 1997 im
Hof bei der Rekonstruktion des Objektes entdeckt, die Vojenské
stavby durchführten. Das Durchmesser des Brunnens ist ungefähr 1,
20 Meter. Heute ist der Brunnen wieder mit Pflaster bedeckt. Im
Bogen des Fensters über dem Brunnen blieb eine Schlinge aus Metall
erhalten, die vielleicht zum Niederlassen und Aufziehen des Eimers
dienen konnte.
Soukenická Nr. 33
Der steinerne Brunnen im Keller des Hauses ist teilweise
zugeschüttet, die heutige Tiefe beträgt 1, 35 Meter. Das Wasser ist
klar, stinkt nicht. Die Ziegelkrone des Brunnens überhöht mäßig das
Niveau des Bodens. In der Länge von etwa 25 Zentimetern ist die
Krone zerstört (es fehlt eine Reihe von Ziegeln), an dieser Stelle
ist in Richtung in den Brunnen eine Metallschlinge eingesetzt. Quer
über dem Brunnen ist eine quadratische Öffnung, die dicht bei der
Mauer auf der Straße mündet, sie ist verdeckt. Früher war hier ein
Fenster. Vom Brunnen in die Öffnungführt eine Rohre, aber es ist
nicht ersichtlich, wohin sie mündet. Von Zeit zu Zeit floss das
Wasser vom Brunnen in den Keller, öfters im Winter als im Sommer.
Etwa vor zehn Jahren kam es dazu sehr oft, in der letzten Zeit gar
nicht. Im Sommer trocknet der Brunnen manchmal aus. Das Wasser vom
Brunnen wird nicht genutzt.
Soukenická Nr. 35
Über den Brunnen im Hof des Hauses können wir in der Sage Haus Zum
Basilisken aus dem Buch Českokrumlovské tajemno der Frau Helena
Braunová. Dieser Brunnen soll der größte gewesen sein - er hatte im
Durchmesser etwa 4 Meter, und war auch sehr tief, mit Wasser. Die
heutige Besitzerin weiß von seiner Existenz jedoch nichts. Das
Niveau des Hofes ist erhöht, es ist nicht auszuschließen, dass der
Brunnen zugeschüttet wurde.
Soukenická Nr. 42
Der etwa 3 Meter tiefe steinerne Brunnen befindet sich im Keller
des Hauses, das Wasser reicht in die Höhe von zwei Metern. Der
Boden des Brunnens bildet ein Felsen, er ist mit angesetztem
Schlamm bedeckt. Der Wasserspiegel im Brunnen ist nicht ständig, er
ändert sich auch mit dem Wasserspiegel des Flusses, der Unterschied
reicht bis zu dreißig Zentimeter. Das Wasser ist nicht klar,
manchmal stinkt es, es verdirbt. Nach der völligen Ausschöpfung des
Wassers füllt sich der Brunnen innerhalb von etwa 4 Stunden voll.
Quer über dem Brunnen ist im Deckengewölbe des Kellers eine
quadratische Öffnung. Der Brunnen wurde als zugeschüttet bei der
Herrichtung des Hauses im Jahre 1993 entdeckt. Der ursprüngliche
Rand des Brunnens überhöhte mäßig das Niveau des Bodens, bei der
Rekonstruktion wurde er um 1 Meter erhöht. Damit der erhöhte
Wasserspiegel den Boden nicht feucht machen kann, ist im Brunnen
eine Pumpe mit einer Einrichtung angebracht, die bei der Erhöhung
des Wasserspiegels das Wasser in die Kanalisation schöpft. Der
Brunnen im Interieur der Weinstube
Bílá paní ist mit einer kleinen Fontäne ergänzt, durch die das
Wasser zirkuliert. Sonst wird er nicht genutzt. Nach der
durchgeführten Analyse könnte das Wasser als Nutzwasser genutzt
werden.
Kájovská Nr. 54 (Na Louži)
Der Brunnen in der Ecke des Kellers ist teilweise in den Felsen
ausgehaut, der Rest ist mit Steinen gemauert, die Krone bilden
Ziegeln. Über dem Brunnen ist eine quadratische Öffnung, die mit
Steinen verdeckt ist. Das Wasser im 116 Zentimeter tiefen Brunnen
reicht in die Höhe von fünfzig Zentimetern, es ist klar und stinkt
nicht. Das Wasserspiegel des Wassers im Brunnen ändert sich,
zweimal täglich wird es von einer Pumpe geschöpft. Nach der
völligen Ausschöpfung des Wassers füllt sich der Brunnen wieder in
1-1,5 Stunden voll. Er wird von einer starken Unterquelle gespeist.
Es wurde keine Analyse des Wasser durchgeführt. Die Keller hat
gemeinsam mit weiteren Räumen im Haus das Restaurant Rybářská bašta
gemietet, den Brunnen nutzt es manchmal als Fischbehälter.
Im Jahre 1945 floß im Nachbarhaus Kájovská Nr. 69 kein Wasser und
die Mieter von dort brachten das Wasser vom hiesigen Brunnen. Der
Brunnen war in dieser Zeit gekachelt, vielleicht auch größer und
das Wasser von ihm wurde als Trinkwasser genutzt.
Široká Nr. 71
Der zugeschüttete Brunnen befindet sich unter der hinteren, bisher
unzugänglichen Gasse. Er sollte tief, breit sein, in der früheren
Zeit diente er für den Bedarf der Städtischen Brauerei (Bier wurde
hier noch im Jahre 1948 gebraut). Entdeckt sollte er im Jahre 1998
sein, bisher kam es dazu jedoch nicht. Seine Umgebung sollten Bäume
und Blumen schmücken. Falls das Wasser vom Brunnen genutzt werden
wird, dann ausnahmsweise, eher aber gar nicht. Über den
zugeschütteten Brunnen erfuhren die Besitzer des Objektes - (Egon
Schiele Centrum) vom Sohn des letzten hiesigen Braumeister - Herrn
Marx, der heute etwa 90 Jahre alt ist und in Linz lebt.
Široká Nr. 72
Der Brunnen wurde als mit Steinen und Betonboden bedeckt im
Erdgeschoss des Hauses bei seiner Rekonstruktion entdeckt. Der
steinerne Brunnen ist etwa 4 Meter tief, 75 Zentimeter bildet der
Rand, der bei der Herrichtung des Hauses hinzugemauert wurde. Sein
Durchmesser ist ein Meter. Der Wasserspiegel reicht in die Höhe von
zwei Metern. Nach der völligen Ausschöpfung des Wassers füllt sich
der Brunnen wieder innerhalb von einigen Stunden voll. Das Wasser
wird für den Bedarf des Gartens genutzt.
Hradební Nr. 60
Ein zugeschütteter Brunnen war früher in einer der Schuppen zu
sehen, die am Haus standen. Im Jahre 1998 wurde die Rekonstruktion
des Hauses beendet, der Rand des Brunnens im neu herrgerichteten
Garten ist nicht ersichtlich.
Kájovská Nr. 63
Der Brunnen im Keller des Hauses ist etwa 2 Meter tief, das
Wasserspiegel reichte in die Höhe von 1,5 Meter. Der Boden wurde
von Rollsteinen gebildet, heute ist er erhöht, sodass die
Wassersäule ungefähr ein Meter hoch ist. Zur Mauerung des Brunnens
wurden Steine und Lehm genutzt. Das Wasserspiegel im Brunnen ist
ständig, ohne Abhängigkeit von der Höhe des Wasserspiegels des
Flusses. Nach der völligen Ausschöpfung erreicht das Wasser die
ursprüngliche Höhe etwa in einem halben Tag. Die Analyse des
Wassers wurde nicht durchgeführt, das Wasser ist sauber, stinkt
nicht. Über den Brunnen blieben keine früheren Erwähnungen
erhalten, vom Charakter des Brunnenbaus und der Kellerräume, wo er
sich befindet, lässt sich schließen, dass der Keller sowie der
Brunnen gemeinsam mit dem Haus entstanden, das zum ersten Mal im
14. Jahrhundert erwähnt wird.
Das Haus gehörte lange Jahre den Lederern, das Wasser vom Brunnen konnte auch bei ihrem Gewerbe genutzt werden. Der Brunnen wurde bei der Rekonstruktion des Hauses im Jahre 1996 entdeckt, gedeckt mit einem großen Stein und mehreren Schichten vom Pflaster und Beton. Bei der Analyse der Zusammensetzung des Bodens des Maßhauses wurde festgestellt, dass über dem Brunnen vielleicht eine Öffnung war. Die Öffnung sowie der Brunnen lagen auf einer gemeinsamen gedachten Achse, die Öffnung konnte also zum Schöpfen und Aufziehen des Wassers mit einem Eimer dienen. Das Wasser vom Brunnen wurde noch bei der Herrichtung des Objektes für den Bedarf des Baus. Heute hat der Brunnen einen dekorativen Charakter - er ergänzt das Interieur des Geschäftes, ist mit Glas bedeckt und das Wasser von ihm wird nicht genutzt.
Kájovská Nr. 68
Nach dem Erzählen der Krumauer Augenzeugen befindet sich im Keller
des Hauses ein Brunnen mit Wasser. Die heutigen Hausbesitzer
leugneten jedoch seine Existenz.
(ok)
Weitere Informationen:
Geschichte der Wasserleitung in der Stadt Český Krumlov
Brunnen und Tränken in der Stadt Český Krumlov
Brunnen auf dem Stadtplatz in Český Krumlov
Schloßwasserleitungen
Am
Springbrunnen
Kaskadenfontäne
Sensitive
Karte der Stadt Český Krumlov







